19-FATHERS `n` SONS |
WILFRIED
Der Mann hat vieles gemacht. Neue Volksmusik, schweren und leichten Rock, zwischendurch sogar Rock mit Hose. Und trotzdem gab es immer eine geheime Schwärmerei, den Jazz. Nicht in seiner Hardcore-Version, eher die Spezies, die an seine Wurzeln, den Blues andockt. Da stellt er sich, einem inneren Zwang folgend, hin und singt eine Einlage, wo und mit wem auch immer.
God bless the Child von Billie Holiday singt er dann, Fever, die Version von Peggy Lee, oder auch Stormy Monday von T-Bone Walker. Nur eine kleine Auswahl der Lieblingsnummern, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben.
Hat sich die Stimme über die Schaffensperioden verändert? Nicht wirklich, sie ist nur gereift, wie der sprichwörtliche alte Wein, der all die Jahre an den Stimmbändern vorbeigeflossen ist. Das hört sich gut an, da wurde verfeinert, was schon zu Beginn seiner Bühnentätigkeit in Graz als Rohdiamant vorhanden war. Und jetzt nach Hause kommt, in dieser brandneuen Formation "Fathers'n'Sons".
Begleitet wird Wilfried von dem großen GERD SCHULLER am Keyboard, der schon Mitte der 70er ein Mitglied von Wilfrieds Crazy Baby Band war, und durch Filmmusiken zu Kommissar Rex und Schlosshotel Orth bekannt wurde, dessen Liebe aber stets dem Blues und Jazz galt. Musikalisch unterstützt werden die beiden Veteranen von ihren Söhnen HANIBAL SCHEUTZ am Bass und GERALD SCHULLER am Schlagzeug.
HANIBAL SCHEUTZ (geb. 1981) ist inzwischen ein vielschichtiger Part der neuen Wiener Szene. Erst studierte er Gitarre und Schlagzeug am Gustav Mahler Konservatorium in Wien, dann sprang ihn eines Nachts der Kontrabass an. Dieses Instrument – er wird es auch in „F’n’S“ bearbeiten – inzwischen seine große Liebe und musikalische Leidenschaft, studierte er am Konservatorium in Wien (Jazz-Abteilung). Er ist Gründungsmitglied der famosen Wiener Soul/Jazz/Schlager-Formation „5Achterl in Ehren“.
GERALD SCHULLER (geb.1985) hat an den Drums ein Spezialgebiet, nämlich alles, was ein Schlagwerker heutzutage braucht: Jazz/Rock/Fusion/Pop/Drum’n’ Bass. Geboren und aufgewachsen im schönsten Weingebiet Österreichs, der Südsteiermark (Ehrenhausen). Bald aber Studium am Johann-Joseph-Fux-Konservatorium in Graz. Derzeit steht er im Vienna Music Institute kurz vor seinem staatlichen Diplom. Von Fachleuten wird er als Groove-Meister und Drummer mit großem Potenzial gepriesen.
www.4xang.at |
| 20-MISS MORAVIA |
Sie stammen aus Österreich, Tschechien und der Slowakei: Das Musikkollektiv "Miss Moravia" katapultiert die traditionelle Musik der Region in das neue Jahrtausend.
Frontfrau Andrea Profant und ihren sieben Bandkollegen ist dabei etwas Besonderes gelungen. Eine moderne, leidenschaftliche Liebeserklärung an die Volksmusik. Keusche Brauchtumspflege und ironische Distanz sucht man hier vergebens. Hier funkelt der Spielwitz, mal haltlos sentimental, mal ekstatisch polternd.
Die Sängerin liebt, lacht und fleht in vier Sprachen, führt uns an die Ufer von March und Donau, bald Bauernmädchen, bald Diva. Ihre Musiker sind Orchester, Dorfkapelle und Big Band in einem. "Miss Moravia" bringen die alten Lieder und Tänze zum Grooven und beweisen dem Publikum: Die aufregendste World Music gedeiht mitunter vor der eigenen Haustür.
Andrea Profant (SK) – Vocals
In Ihrer Heimat eine populäre TV- und Bühnendarstellerin, verkörpert sie auch als Sängerin jedes Lied mit suggestiver Kraft. Sprachbarrieren kennt sie nicht. Ihr Repertoire umfasst Lieder gesungen auf Deutsch, Romanes, Slowakisch und Tschechisch.
Juraj Bartos (SK) – Trompete, Flügelhorn – gefeierter Solist des „Vienna Art Orchestra“ Premek Tomsicek (CZ) – Posaune – Posaunenprofessor aus Prag
Bernhard Wiesinger (A) – Saxofon – Der „Young Lion“ der österreichischen Musikszene
Gerald Schuller (A) – Piano, Keyboards – Einer der meistbeschäftigsten Keyboarder Österreichs
Juraj Griglak (CZ) – Bass – Mitglied der Slowakischen Philharmonie
Hans Zinkl (A) – Gitarre, Mandoline – gleichermaßen souverän auch auf Geige und Klavier Herbert Pirker (A) – Schlagzeug – Mehrfacher Hans Koller Preisträger |
| 21-DORRETTA CARTER |
Als Kind jamaikanischer Eltern in London aufgewachsen, trat Carter als Sängerin mit Künstlern wie Working Week, Osibisa, Wayne Shorter, Bolo Bolo und Jennifer Rush in ganz Europa auf.
1988 übersiedelte sie nach Wien und konnte bald in der Club-Musikszene der Stadt Fuß fassen. Hier sang sie unter anderem mit Musikern wie den Bingo Boys, Count Basic und Jon Sass, war Vokalistin der Gruppe Sketches und arbeitete mit Musikern von Rainhard Fendrich bis Friedrich Gulda. 1994 trat sie unter anderem beim Abschlusskonzert der Ars Electronica in Linz auf und übernahm in einem Projekt von Willi Resetarits, einer musikalischen Advent-Lesung mit H. C. Artmann in Salzburg, die Rolle der Jungfrau Maria. Eine Schwarze als Mutter Gottes sorgte damals für Verwirrung, Empörung und sogar Proteste. Für den Life Ball im Wiener Rathaus steuerte sie den Life-Ball-Song des Jahres 2001 bei.
Mit Dorretta Carter & Her Funkmonsters gründete sie ihre erste eigene Band, für die sie mit dem Jazz-Pianisten und Komponisten Paul Urbanek die Songs komponierte und Arrangements erarbeitete. Carter schreibt Texte für Eigenkompositionen und adaptierte Instrumentalstücke. Weiters ist Carter Sängerin der Formation Heavy Tuba.
2007 gründete sie mit Thomas Lang (Gitarre), Ivan Ruiz (Bass) und Eldis La Rosa (Percussion) ihr neues Band-Projekt Dorretta Carters HOT POT, mit dem sie vorwiegend Eigenkompositionen spielt. Ihr Stil bewegt sich dabei zwischen Jazz, Soul und Funk.
www.dorrettacarter.com |
| 22-WODO ROCK & POP CONNECTION |
Zwei bis drei Formationen der Wodo Rock & Pop Connection aus der Wolkersdorfer Musikschule werden bei dieser Performance wieder ihr Können beweisen.
Die verschiedenen Altersklassen – gelegentlich auch gemischt – werden diesmal Musik von Placebo, Green Day, All American Rejects, Duffy, Amy Winehouse, Sportfreunde Stiller u.a. sowie Eigenkompositionen präsentieren.
Rockig, poppig, soulig und funkig …all in one gig! |
23-ODYSSEE 2010 |
Klaudia Wagner - Sopran
Julia Schreitl, Klarinette - Saxophon
Alexander Blach-Marius – Piano, Synthesizer
Peter Strutzenberger – Bass
Alexander Dostal – Drums
Was geschieht mit Haydn und Händel, wenn deren Jubiläumsjahr und der damit verbundene Hype vorüber sind? Was geschieht mit Chopin und Schumann, deren 200-jähriges Jubiläum gerade voll im Gange ist?
Eine abenteuerliche Reise durch den Zeit-Raum mit vielfältigen Transformationen und Improvisationen im Raum-Zeit-Kontinuum: Das klassische Material erhält durch die Mischung mit Funk, Jazz-Rock, R & B sowie Drum’n’Bass stets neue Formen und durchlebt verschiedene Stadien akustischer Wahrnehmung.
Mit wenigen Worten: Odyssee 2010 – Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen! |
| 24-MARJORIE ETUKUDO |
"Marjorie Etukudo and Band", das ist ebenso anspruchsvolle wie eingängige Soul-Musik mit vielfältigen Einflüssen von Blues über Hip Hop und R'n'B bis Jazz. Die ausdrucksstarke Stimme der jungen Wienerin mit afrikanischen Wurzeln vermischt sich auf der Bühne mit der lebendigen Musik szenebekannter Instrumentalisten.
Frontsängerin Marjorie Etukudo, die als Vorgruppe für US Rapper 50 Cent auftrat, im Video von Coolio mitwirkte und seit 2004 mit der Gospel Band "The Christmas Gospel" tourt, besticht durch ihre überwältigende Bühnenpräsenz, betreffend Gesang, Charme und Bewegung.
Zur Seite stehen der Sängerin Alek Duckinoski (Schweiz), sowie Chrystal Brown (Texas, USA), die mit Mehrstimmigkeit und Soloeinlagen für Abwechslung und internationales Flair sorgen.
Manfred Hausleitner am Schlagzeug - der mit Größen wie Liza Minelli und Udo Lindenberg zusammenspielte, Jan Otten auf der Gitarre – mit seinem unverwechselbaren Blues-Sound, Bernie Jäger – als charismatischer Funk-Bassist und der Jazzer Jörg Kammerhofer am Piano bilden die Stammformation der Gruppe. Das Repertoire der Band erstreckt sich von gefühlvollen und groovigen Eigenkompositionen über bekannte R'n'B-Nummern bis hin zu Blues- und Jazz-Stücken. Obwohl die Wurzeln der Sängerin in den Songs immer durchschimmern, nehmen "Marjorie Etukudo and Band" bei ihren Auftritten das Publikum auf eine abwechslungsreiche musikalische Reise mit, deren Ziel stets etwas besonderes ist.
www.lastcard.net |
| 26-F@lco forever ! |
Michael Patrick Simoner wurde 1985 von Drahdiwaberl-Boss Stefan Weber entdeckt.
Weber sprach Simoner vor dem Wiener AKH mit den Worten: „Was kannst du eigentlich?" an, worauf dieser antwortete: „Frisieren und Falco imitieren!“. Weber ließ ihn im Sommer 1985 mit den Drahdiwaberl am Donauinselfest auftreten, um „Ganz Wien“ zu singen, da Falco nicht mehr mit ihnen auftreten wollte. Er lud Falco ein, sich das Konzert anzusehen.
Als er M.P.S. auf der Bühne sah, entschloss er sich, nach dem Auftritt hinter die Bühne zu kommen. Falco kam mit einem Hut getarnt auf Michael zu und sagte zu ihm: „Oida, du bist a Beidl, oba du mochst des guat!“.
Nach dem Tod des Falken 1998 entschloss sich Michael Patrick Simoner, ihn weiterleben zu lassen. Seither ist er der einzig autorisierte Falco-Darsteller Österreichs und betreibt mit Peter M. Pernica und anderen Mitarbeitern die Show "F@lco forever".
Im Jahr 2000 wurde er von Paulus Manker für das Musical "F@lco A Cyber Show" engagiert. Nach dem Musical wurde seine Show "F@lco forever" immer populärer. Zahlreiche Auftritte in Österreich, Deutschland und Las Vegas folgten.
Er selbst hat längst eine eigene Fangemeinde, die ihn zu jedem seiner Auftritte begleitet.
http://mps-falcoforever.ag.vu/ |
| 27-dieSTEINBACH |
Angelika Steinbach-Ditsch gehört einer neuen Generation von Musikerinnen an, die einen frechen und vorwitzigen Umgang mit ihrer Volksmusik, d.h. all den verschiedenen Musiken, mit denen sie aufgewachsen sind, pflegen und einen regionalen Stil weiterentwickeln. Klassische Geigenausbildung und langjährige Beschäftigung mit „echter“ Volksmusik, vermischt mit dem Konglomerat Weltmusik, beweist sie mit ihrem neuen Programm nun auch Mut zu Pop.
Sie tritt durch ihre kritische Auseinandersetzung mit der Tradition in die Fußstapfen von Pionieren wie Wilfried, Hubert von Goisern oder auch Biermöslblosn. Die Frontfrau der im Waldviertel sehr bekannten Formation „stoahoat & bazwoach“ hat sich von ihrer Gruppe getrennt, um endlich eigene Ideen umzusetzen. Dazu hat sich die Sängerin junge professionelle Musiker verschiedenster Genres in die Band geholt.
Johannes Steiners virtuoser Auftritt bei der Eröffnung des Akkordeonfestivals 09 im Jugendstiltheater war eines der Highlights an diesem Abend. Kaum ein Harmonikaspieler entlockt mit solch einer Leichtigkeit diesem Instrument Töne, als würde er die Steirische nicht nur ziehen, sondern auch blasen, schlagen und zupfen. Alpenpunk! Seit über einem Vierteljahrhundert beweist der Gründer von „Narish“ und Gitarrist Ewald Herger seine musikalische Vielseitigkeit: von Volksmusik über Rock, Blues, Pop und Klassik auch Tanzmusik bis Rock´n´Roll und Filmmusik. Ebenso vielseitig beeinflusst Hannes Laszakovits die Musik von dieSTEINBACH. Er ist im Jazz und Blues ebenso wie in der Folklore von Wien über Pannonien bis zum Balkan heimisch, musiziert, komponiert und arrangiert in zahlreichen Bands, unter anderem der Wiener Tschuschenkapelle, Mandys Mischpoche, Heigeign und Pristup. Last but not least, erdet Schlagzeuger Marc Bruckner, sowohl weltgewandter Landmensch als auch naturverbundener Städter, das Quintett mit Blues, Country und Jazz.
Jegliche Begriffsdefinition für diese Art von Musik ist falsch: ob neue Volksmusik oder gar Volxmusik. So ist die Musik von dieSTEINBACH Weltmusik wie z.B. Balkanfever. Diesmal eben Weltmusik aus Österreich.
www.diesteinbach.at |
| 28/29-Musikschule Wolkersdorf
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Symphonieorchester "ALLEGRO CON BRIO“
Den Beginn macht das Symphonieorchester "ALLEGRO CON BRIO" der Regionalmusikschule Wolkersdorf unter der Leitung von Martin Gössinger.
Programmschwerpunkt sind die Werke der Familie Strauß (u.a. Kaiserwalzer, Donauwalzer, Radetzkymarsch) und von Josef Haydn (aus der Symphonie mit dem Paukenschlag, 2. und 3. Satz).
NACHWUCHSBLASORCHESTER der Regionalmusikschule
Im Anschluss daran bietet das Nachwuchsblasorchester der Regionalmusikschule unter der Leitung vom Leopold Hiebner einen Querschnitt durch das Jahresprogramm des Orchesters. Die MusikerInnen des NBO sind zwischen 9 und 12 Jahre alt und musizieren seit eineinhalb Jahren miteinander.
Es ist eine Freude diesen ambitionierten jungen Künstlern aus unserer Region zuzuhören.
musikschule.wolkersdorf.at |
| 30-Sir Oliver Mally |
BLUES & BALLADS
"Sir" Oliver Mally und Martin Gasselsberger mögen aus verschiedenen "Welten" der Musik kommen – mit ihrem neuen Konzertprogramm beweisen sie jedoch, dass sich Contemporary Blues, Singer/Songwriting und melodischer Jazz wunderbar ergänzen.
Die beiden Ausnahmekünstler spielen fast ausschließlich eigene Songs, die sich teils in der Tradition eines Steve Earle oder Townes van Zandt bewegen aber auch von Blues-Legenden wie etwa Muddy Waters, Lightnin' Hopkins oder John Lee Hooker beeinflusst sind.
Ohne jedoch Wert auf "Ton für Ton"-Reproduktionen zu legen, wird auch hierbei kompromisslos die persönliche Note betont und den Titeln nachhaltige Eigenständigkeit verliehen.
Aufgrund der feinnervigen Zusammenarbeit und des Gefühls für Atmosphäre ist ein musikalisch spannender Abend garantiert.
www.sir-oliver.com |
| 31-Giorgio Conte |
Große Brüder werfen lange Schatten. Aber die Qualitäten eines GIORGIO CONTE brauchen sich nicht vor seinem berühmten Bruder Paolo zu verstecken. Der jüngere Conte hat sich nämlich trotz aller Gemeinsamkeiten in den letzten Jahren zu einer Persönlichkeit entwickelt, die ihre eigene, starke Identität gefunden und ihre künstlerische Reife erreicht hat.
Eingeleitet wurde dieser Trend, als sich GIORGIO CONTE 1993 als Zweiundfünfzigjähriger endlich entschloss, seinen Beruf als Anwalt seinem Bruder gleich an den Nagel zu hängen und sich wie dieser ausschließlich der Musik zu widmen.
Die hatte er schließlich gemeinsam mit Paolo schon im zartesten Kindesalter in Form von Jazz der Fünfziger- und Sechzigerjahre und der großen französischen Musik jener Zeit in hohen Dosen verabreicht bekommen und später hatten sie sich - er, Giorgio, am Schlagzeug und Paolo am Piano - durch verschiedenste Formationen aller möglichen Stilrichtungen gehämmert.
Bald schon hatte Giorgio sein Talent als Komponist und Autor entdeckt, wechselte vom Schlagzeug an die Jazzgitarre und begann, Lieder für die großen italienischen Interpreten jener Epoche zu schreiben. Adriano Celentano, Mina, Ornella Vanoni, Milva, Patty Bravo und Fausto Leali gehörten nun zu seiner illustren Klientel, aber auch die Aktivitäten mit Bruder Paolo ließ er nie abreißen. Im Gegenteil: Für ihn komponierte er dessen Hit "Una giornata al mare" und Paolo revanchierte sich, indem er ihm dafür beim Debutalbum "Giorgio Conte" zur Seite stand, das 1993 bei Dischi Ricordi erschien. Aber trotz seines Erfolgs zögerte Giorgio Conte seine wahre Berufung immer noch hinaus und räumte dem Beruf die Priorität ein.
Ab 1993 hielt ihn nichts mehr und des langen Verzichtens wegen, startete er voll durch. Er gibt über 400 Konzerte in Europa und folgt schließlich einem Ruf nach Kanada. 1996 tritt er als einziger nicht frankophoner Autor am "Festival de la chanson francaise" im legendären "Forum" von Montreal auf, begeistert Publikum und Kritiker im gleichen Maße und gerät in Folge vieler TV-Auftritte und weiterer Tourneen zu einem beliebten Gast im Land der Grizzlys und der Elche.
In den Folgejahren erscheinen die Alben "La Vita Fosse" und "Concerto", wovon letzteres mit internationalen Preisen eingedeckt wird. Plötzlich wird die große Musikalität seiner Lieder von einem breiten Auditorium erkannt, die subtile Ironie und die zarte Poesie seiner Texte verstanden, die Originalität seines universalen Sounds, der volksmusikalische Einflüsse mit "Rive Gauche", Swing und "Canzoni d’autore" vereint, goutiert. |
| 32-Reinhard NOVAK |
Mama war immer für mich da. Selbst dann, wenn ich sie nicht brauchte. Abschiedsbussi gefällig? Oder selbst gestrickter Pullover? „Geh´ Mama, bitte!“
Aber heute sind Mütter viel cooler. Klar, damals gab´s ja auch noch keine „Desperate Housewives“ oder die „Gilmore Girls“! Und Kinder waren noch keine Kids. Juhuu, windelfrei im Bugaboo! Playstation statt Playmobil! Und Internet für´s Gitterbett! So ist´s mit der Mama ein Hammer.
„Warum bin ich nur so früh auf die Welt gekommen? Und Mama, warum hast du mir nur so viel Zeit, und so wenige Spielsachen geschenkt? Und wo war eigentlich der Papa? Geh´ Mama, bitte sag´ doch was!“
Reinhard Nowak´s Solokabarett-Programme bisher:
- 1996: "Einer muss der Nowak sein"
- 1999: "Der Nowak-Report"
- 2001: "Der Original Fidele Fritzel"
- 2004: "Sport"
- 2007: "Angst"
- Zahlreiche ORF-Produktionen, Kinofilme und Theater im Ensemble
- 2009: "Kottan ermittelt" Rabenhof Produktion, Rolle: Kottan
www.reinhardnowak.at |
| 33-FRAUEN OHNE GEDÄCHTNIS |
In ihrem ersten gemeinsamen Kabarettprogramm begeben sich Patricia Simpson, Steffi Paschke und Verena Scheitz als „Frauen ohne Gedächtnis“ dank einer Amnesie auf Identitätssuche und werden auf äußerst wortwitzige und unerwartete Weise fündig.
Als drei Frauen in einem Spitalszimmer erwachen, wissen sie nicht mehr viel. Eines wird jedoch bald gewiss: Diese zeitgleiche Amnesie ist kein Zufall! Genauso unterschiedlich wie die Reaktion der „Frauen ohne Gedächtnis“ auf diesen totalen Verlust der Erinnerung ist, zeichnen sich nach und nach auch drei völlig konträre Frauencharaktere ab, die dennoch ein gemeinsames Ziel haben, nämlich endlich wieder zu wissen, wer sie sind! Dieses Kennenlernen – einander und auch sich selbst – und die stückchenweise Wiederkehr der Erinnerung gestaltet sich für das Publikum jedenfalls als unvergesslich humorvoll. Und dass eine Männer verschlingende, kontrollsüchtige Karrierefrau, eine familientreue, esoterische Hausfrau und eine komplexbeladene ewig Betrogene sich auf einer Kabarettbühne großartig ergänzen, ist nach einem Abend mit den „Frauen ohne Gedächtnis“ jedem klar.
Die „Frauen ohne Gedächtnis“ sind: Patricia Simpson, die knapp zehn Jahren lang im A-cappella-Ensemble „Die Echten“ für den weiblichen Ton sorgte. Steffi Paschke, bekannt als Komödiantin des Simpl-Ensembles sowie als Schauspielerin und Kabarettistin. Die Dritte im neu gegründeten Frauentrio ist Verena Scheitz. Bis 2008 war sie die Bühnenpartnerin von Helmut Vavra bei Heilbutt & Rosen, mittlerweile verstärkt sie im ORF das Moderationsteam der Fernsehsendung „Winterzeit“.
www.frauenohnegedaechtnis.at |
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| 18-Mostra dell´Arte Friulana
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ERÖFFNUNGSSCHAU:
Als neuen zentralen Ausstellungs- und Veranstaltungsraum der Stadtgemeinde Wolkersdorf, konnte auf Anregung des ARTevent-Organisationsteams der seit vielen Jahren leer stehende Stadtkeller im Hof des Hauses 43 teilsaniert und revitalisiert werden. Als Eröffnungsschau findet hier zum ARTevent 2010 die „Mostra dell´Arte Friulana - Mosaik und Kunst aus Friaul“ statt.
Anlass für die Einladung von fünf italienischen Künstlern war die langjährige Freundschaft zwischen Manfred H. Bauch und seinem Künstlerkollegen Elio Macoritto, dem ehemaligen Mitbegründer der Wiener Mosaikwerkstätte von Prof. Hermann Bauch Mitte der 50er Jahre. Das verbindende Element dieser Ausstellung von sehr unterschiedlichen, international tätigen Künstlerpersönlichkeiten aus Oberitalien, bildet deren ehemalige Ausbildung an der Mosaikschule Spilimbergo, die sich ebenfalls beim ARTevent präsentiert.
Paolo Coretti
Die Projektidee und das Konzept: „Tische und Urnen“ des Udineser Architekten Coretti für die Messe von Pordenone, möchte mittels verschiedener Gestalter, die Symbiose von Schöpfer und Nachschöpfendem bzw. das Zusammenspiel von Künstler-Architekten und Künstler-Mosaizisten darstellen. Die zwölf unterschiedlichen Oberflächen von Corettis Einheits-Design der Metallkonstruktionen, wurden von mehreren Architekten und Designern aus ganz Italien entworfen, um anschließend von Mosaikkünstlern in Oberitalien realisiert zu werden.
Elio Macoritto
Geb. 1939 in Udine. Ausbildung an der Scuola Mosaicisti del Friuli. 1956 Übersiedlung nach Österreich. Künstlerischer Mitarbeiter und Mitbegründer der Wiener Mosaikwerkstätte Hermann Bauch. Seit 1971 als freischaffender Mosaikbildner in Wien tätig.
Neben seinem eigenen künstlerischen Werk, das stilistisch der Objektkunst und den architektonischen Materialbildern zuzuordnen ist, leitet er seit den 70er Jahren als künstlerischer Koordinator die Ausführung der größten und bedeutendsten Mosaiken in Österreich zu Entwürfen von Lehmden, Frohner, Attersee u. v. a.
Angelo Toppazzini
Geb. 1950 in San Daniele. Empfing bereits als Jugendlicher starke Impulse durch die friulinische Kunstszene, wobei parallel dazu sein ausgeprägtes Interesse der antiken Fresken-Malerei galt. Ausbildung an der Scuola Mosaicisti del Friuli.
Ab 1965 Ausstellungs- und Wettbewerbstätigkeit mit Erfolg. Seit 1990 ist Toppazzini ein international tätiger und präsenter Künstler und Mitglied des Centro Friulano Arti Plastiche. Sein Oeuvre umfasst die Skulptur aus verschiedensten Materialien sowie Bildwerke in erweiterter Fresko-Technik.
Luciano Petris
Geb. 1951 in Pozzo di Codroipo. Ausbildung an der Scuola Mosaici del Friuli. Petris zählt heute zu den bedeutendsten Mosaikkünstlern Italiens. In seinen abstrakten Werken erzeugt er durch die Mischung unterschiedlicher Materialien, künstlerisch-mineralischen Konglomeraten gleich, immer wieder neue Spannungselemente, mit denen er die Kunst des Mosaiks in unsere Zeit zu transformieren versucht.
Daneben verwandelt Petris in seinem Studio in Codroipo Entwürfe internationaler Künstler in Mosaiken, die sich heute in der ganzen Welt befinden. Internationale Ausstellungstätigkeit seit den 90er Jahren. Anlässlich der Ausstellung in Wolkersdorf, ist auch erstmals sein Sohn mit eigenen Werken vertreten.
Stefano Jus
Geb. 1963 in Pordenone. Von 1984 bis 1993 tätig in einem künstlerischen Projektstudio in Pordenone. Mitarbeit an diversen großformatigen Wandmalereien und Glasfenstern. Kunstpreise auf nationalen und internationalen Ausstellungen.
1. Preis der Biennale Padua 1986. Seit 1993 realisierte Jus großformatige Werke in Oberitalien. Lehrtätigkeit an der Scuola Mosaicisti del Friuli für Zeichnen und Farbtheorie.
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Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des italienischen Kulturinstitutes. Für die Unterstützung bzw. ihre Leihgaben geht der Dank an die Fiera Pordenone - Presidente Alvaro Cardin. |
| 05-Manfred Staudinger |
Architektur als Ausstellungsschwerpunkt kennzeichnet im ATELIERstaudinger den ARTevent2010, der dieses Jahr parallel zu den österreichischen ARCHitekturtagen stattfindet.
In multimedialen Präsentationen werden öffentliche und private Projekte der letzten Jahre vorgestellt und mit abstrakten Fotografien künstlerisch ergänzt.
Architektur als Symbiose aus moderner Technik, energieeffizientem Material und funktioneller Ästhetik charakterisiert die Arbeit des Ateliers. Neben den klassischen Aufgaben eines Architekturbüros, bietet das Atelier auch Raum für Kunstprojekte.
Aufgrund der Dualität „Architekt und Künstler“, gelingt es Manfred Staudinger, die „funktionale Ästhetik“ als architektonische Entwurfsprämisse mit malerischer Experimentierfreudigkeit in seinen freien Arbeiten zu vereinen. Sein Werk erreicht in jüngster Zeit mit dynamischen Fotografien eine neue Facette. In Europa, Amerika und Australien entstehen in Fotoexperimenten neuartige, spannende Stadtportraits.
Im neu revitalisierten Atelier stehen drei Ebenen für Planung, Präsentation und Ausstellung der Architektur- und Kunst-Projekte zur Verfügung.
www.atelierstaudinger.at |
| 06-Fotostudio Semrad
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Die zwei Meisterfotografen Wolkersdorfs laden wie jedes Jahr in ihr schönes Ambiente ein und bieten verschiedenen Künstlern Platz, ihre Werke in Haus und Hof zu präsentieren. Andreas und Otto Semrad haben sich auch heuer wieder kreative Arbeiten ausgedacht und werden diese im Studio zur Schau stellen, etwa das Fotoexperiment „Nackt in Venedig“ sowie Portraits der eingeladenen Künstler.
www.fotosemrad.at
Friedrich Gradisnik Maler, Bildhauer, Bühnenbildner Kuchl- & Kabinettbilder
Ich erzähle hier „die kleine Form“,
das Stillleben als Gegensatz zum Spektakel.
Im Stillleben ist das Sujet vorgegeben, so ist das Wichtigste, die Malerei.
Hans K. Stöckl Autor, Illustrator, Bühnenbildner,Schauspieler, …
Plastische Motive aus Venedig
Am 21. 2.1945 in Großebersdorf NÖ geboren. Als „Achtundsechziger“ Gründung der Wiener Werkstatt gemeinsam mit Gustav W. Trampitsch (Kellertheater, Galerie und Kulturzeitschrift). Schauspieler, Bühnenbildner, Beleuchter und Billeteur.
Zum Broterwerb bisher an die 60 Bücher mit zum Teil über 100 Illustrationen veröffentlicht. Unzählbare Schallplatten- und Buchcovers, Unmengen von Cartoons und Karikaturen für diverse Magazine und Zeitschriften gestaltet.
Ausstellungen vom „Landlmann“ in Wien bis zum Rathaus im einstigen Leningrad.
1974 gemeinsam mit Trampitsch: Kurzfilm „Klesh“ für die Viennale und das Kurzfilmfestival in Oberhausen.
1981 erster Romanerfolg: Sackgasse
1982 Gründung des „Theaters an der Liesing“
1992 Kinderroman „Die Schatzsuchmaschine“
Kurzgeschichten, Essays und Satiren für verschiedene Magazine und Zeitschriften. Und Venedig? Das ist die Tankstelle für seine Fantasie.
Heidemarie Bauch Grafikerin
Acrylbilder
Geboren 1957 in Wien.
1973-1980 besuchte sie die Modeschule Hetzendorf sowie die Höhere Graphische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt in Wien (Photographie und Grafik mit Meisterklasse).
Seit 1980 als freischaffende Grafikerin tätig.
Sie gründete ein Atelier in Wien zusammen mit R. Kiesel, wirkte bei vielen Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen mit.
Ausstellungen:
2005 New York in der New Century Artists-Galerie und in Baden-Baden
2006 Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen am Bodensee
2007 Straßburg und Friedrichshafen
2007 Verleih des Europäischen Kunstpreises
Wolfgang Rath Moderne Malerei
Acryl auf Leinwand
Geboren 1957 in Obersdorf.
Absolvierung diverser Pflichtschulen und Eintritt in den Wasserbau der
NÖ Landesregierung als Technischer Zeichner.
Ab den 70er Jahren Reisen von Süd-West-Osteuropa bis Indien.
Kunst, Kultur und sonstige Wissensanhäufung im Selbststudium.
Gemeinschafts- u. Einzelausstellungen in der Region.
Lebt und Werkt seit 1980 in Großengersdorf.
Edith Walzl Fotografin
„PUR“ – Leben macht schön
Geborene Kärntnerin.
Meisterfotografien mit eigenem Studio in Wien seit 1990. Spezialisiert auf analoge Schwarz-Weiß-Fotografie. Frauenthemen liegen ihr besonders am Herzen. Sie zeigt Schwangerschafts- und Frauenporträts.
Thomas Neumann Kunstdrechsler
„Vor einigen Jahren ist mir eine gedrechselte Naturrandschale in die Hände gefallen und hat mich begeistert. Mittels Literatur und durch Selbststudium eignete ich mir erstes Drechselwissen an. Von nun an drechselte ich fast täglich, um weitere Techniken zu erlernen. Es begeistert mich immer wieder, wie aus einem rohem Stück Holz mit viel Gefühl und Kreativität eine Schale, eine Dose, ein Teller oder sonst ein schönes Unikat entsteht. Irgendwann wurde aus dem Hobby eine Leidenschaft und so nahm alles seinen Lauf, bis 2010 die Unternehmensgründung erfolgte. Die beeindruckende Vielzahl an Hölzernem erlaubt mir ein gestalterisch weites Spektrum, wobei meist der individuelle Wuchs als Ausgangspunkt genutzt wird. So entstehen meine Werke oft ohne Planung. Die Gestaltung und Arbeitsverfahren meiner Arbeiten werden durch Risse, Stockflecken und Astlöcher mitbestimmt, wodurch jedes Stück seinen persönlichen Charakter erhält und seine Einzigartigkeit bewahrt.“
Franz Olsacher Malermeister mit LeidenschaftGroßformatbilder
Seit seiner Kindheit faszinieren ihn Farben. 1978 eröffnet er seinen eigenen Betrieb in Großengersdorf. Neben seinen gewerblichen Aufträgen entstehen viele freie Arbeiten, in denen er seine Lebenserfahrung und seinen seelischen Zustand interpretiert. In seinem Atelier gibt es keine Stelle ohne Farbe. Markenzeichen vieler seiner Arbeiten ist das menschliche Auge.
Thommy Himmel
Geboren in Niederösterreich / Bezirk Lilienfeld.
Nach diversen Berufen intensives Selbsstudium der Malerei und Graphik. Erste Ausstellung 1981 in Wien, 1984 Ausstellung in Frankreich und der BRD, danach unzählige Ausstellungen in Österreich.
Seine Technik ist vielfältig von Bleistift- über Schwarzkreide und Aquarell bis hin zum Airbrush. Er bevorzugt die Verbindung von Aquarell und Airbrush (Luftpinsel).
Während seine Landschaftsbilder meist in der klassischen Aquarell- oder Schwarzkreidetechnik entstehen, sind jene, auf phantastischen Realismus bezogenen Bilder, in gemischter Technik ausgeführt und stehen unter einem Thema (Zyklus).
Seine Bilder zeichnen sich durch exaktes Arbeiten, Liebe zur Natur und zum Detail aus. Es sind ruhige Bilder und ruhige Farben. Thommy Himmel will mit seinen Arbeiten weder die Welt verbessern noch anklagen. Es genügt ihm, die Freude der kreativen Tätigkeit zu erleben und seine Gedanken und Ideen in Form von Bildern auszudrücken. Thommy Himmel lebt und arbeitet in Wien und in Niederösterreich. |
| 07-Atelier Diman
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Adila und Hajrudin Diman haben das offene Atelier in Wolkersdorf vor fünf Jahren gegründet. Seit Januar 2005 haben Malinteressierte die Möglichkeit, unter kompetenter Leitung, ihre Kreativität zu pflegen und vertiefen. Die ausgestellten Arbeiten lassen das Konzept des offenen Ateliers erkennen. Individuell in Sujets und Techniken, entwickeln sich die Ateliermitglieder immer weiter.
Adila Diman, 1963 in Sarajewo geboren, studierte an der Akademie der bildenden Künste in Sarajewo und am Psychology Department, University of Hull, England.
Sie arbeitete als Kostümbildnerin am Volkstheater in Sarajewo und als Beraterin an der Stadtklinik. Seit 2005 hat sie ihre eigene Praxis als Persönlichkeitscoach in Wolkersdorf.
Hajrudin Diman, 1963 in Banjaluka, Bosnien und Herzegowina geboren, studierte an der Akademie der bildenden Künste in Sarajewo. Seit 1990 ist er als bildender Künstler selbstständig. Einzeln- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland.
„Ein Raum frei für die Kunst.
Eine Kunst frei für die Kommunikation.
Eine Kommunikation, die Balance bringt.“
Ateliermitglieder:
Hermine Drisa , Dagmar Glatschnig, Friedrich Herzog, Anni Holzer, Maud Höferl, Eveline, Irmgard Strewitzer
www.diman.at
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| 08-Irene Konrad
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Als Erweiterung beziehungsweise Verdichtung des öffentlichen Kunst-Raumes für die Zeit des ARTevent, entwickelte sich heuer gemeinsam mit dem Stadtmarketing Wolkersdorf, die Idee der Einbeziehung von Geschäftsauslagen in der Hauptstraße. Die Schaufenster von Optiker Moldaschl (Nr. 43), Parfümerie Christine (Nr. 26) und Schuhhaus Gössinger (Nr. 8) bilden sozusagen die Rahmen für die darin präsentierten Kunstwerke der freischaffenden Malerin und Grafikerin Irene Konrad.
Mag. Irene Konrad, geb. 1961 in Gerasdorf. 1993 -1998 Hochschule für angewandte Kunst in Wien (Prof. Adolf Frohner). 1998 Kulturpreis des Landes Niederösterreich. Vertretung durch Kunstverlag Wolfrum sowie Galerie Exner u.a.
Irene Konrads bevorzugte Maltechniken sind großformatige, nicht-gegenständliche Öl- bzw. Acrylbilder, deren archaische Bildsprache mit starker Farbigkeit zum Ausdruck gebracht wird. Ihre zweite große Leidenschaft gilt der Druckgrafik – der Radierung. In ihrer fachgerecht eingerichteten Werkstätte – eine umgebaute „Wohn-Scheune“ in Gerasdorf, besitzt sie die Möglichkeit, auf einer Tiefdruckpresse ihre verschiedenen Editionen selbst zu drucken.
Zu Dante Alighieris „Divina Commedia“ schreibt Konrad: „Begeistert von der Magie dieses Werkes, begann ich Skizzen zu machen und später eine Sequenz von Radierungen. Genau wie Dantes Universum ist auch meines ein Erträumtes, eine Illusion. Die Göttliche Komödie vermittelte mir ein Grundgerüst für meine bildnerische Arbeit, die keine Illustration zum literarischen Werk darstellt. Sie ist eigenständig, sie agiert alleine nach meinen Regeln und Vorstellungen.“
www.irene-konrad.com |
| 09-Irene Zahrl
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Die Künstlerin hat an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland mitgewirkt. Für die Biennale in Venedig produzierte sie eine 15m große Vodka Flasche, deren Inhalt eine venezianische Gondel war. Für eine Weltausstellung in Rio de Janeiro entwarf und realisierte Irene Zahrl eine begehbare Welt- und Mozartkugel im Innendurchmesser von 6m, das „Red Ribbon“ für den Life Ball in Wien in der beachtlichen Größe von 18m ist ebenfalls eines ihrer Werke. Einen 9m großen Wassertropfen installierte Zahrl vor dem Hundertwasser Museum.
Die Künstlerin verfolgt in ihren Arbeiten konsequent das Thema „SICHTBAR machen von Unüberspürbarem“.
Irene Zahrl ist der Einladung von Hermann Bauch - für den Art Event Wolkersdorf ein Objekt zu gestalten - gefolgt. Zahrl entwarf ein dreidimensionales WolkenDach, 150m² groß und weiß, das sie über dem Hauptplatz installieren wird.
In Hannes Schwarzenberger fand sie dazu noch einen kongenialen Partner, um das Vorhaben technisch umzusetzen.
Um eine Wolke greifbar zu machen, genügt es sie zu umhüllen, sagt Irene Zahrl. Mag. Irene Zahrl, lebt in Wien und Eggenburg. Sie ist Psychologin, Unternehmerin, Künstlerin.
www.luftballon.at
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| 10-Birgit Moertl & Bella Volen |
Birgit Mörtl aus Velden/Wörthersee, geboren in Bad Ischl / OÖ, Lebensort: Wien und Kronberg.
Handwerkliches und künstlerisches Geschick ist ihre Gabe, Kunst & Design ihre Mission, Bodypainting ihre Leidenschaft. Sie liebt es, Menschen zu verwandeln, zu malen, zu experimentieren und zu faszinieren. Bodypainting lebt vom Moment und von den Fotos. Es ist also ein schönes Zusammenspiel von Künstler, Model und Fotograf.
Beruflich ist Birgit Mörtl mit Kostüm-Ausstattungen, Bühnendesign und Dekorationen erfolgreich.Erfolgreiche Teilnahme an Modeschauen und etliche Preise:
Bodypaintingweltmeisterin 2004 (Special Effects)
Vizeweltmeisterin 2006 (Special Effects)
Bodypainting WM 2007 und 2001 (Special Effects): 3. Platz
Seit 1997 engagiert sich Birgit Mörtl mit Begeisterung für den alljährlich stattfindenden und mittlerweile weltbekannten Top-Charity-Event „Lifeball“ (www.lifeball.org). Sie ist am Ball für alles, was Bodypainting betrifft, verantwortlich und im Vorfeld für das Bodypainting der Models, für die Stylebible (www.stylebible.org) zuständig. Sie hat oft bis zu 50 Bodypainter am Ball zu koordinieren. www.designfactor.at
Bella Volen
geboren 1982 in Sofia, Bulgarien. Sie lebt in Wien und arbeitet weltweit als Künstlerin und Kunstlehrerin.
Bella Volen ist visuelle Künstlerin und hat einen Masterabschluss in „Malerei“. Sie arbeitet mit verschiedensten Medien. Hauptsächlich konzentriert sie sich dabei auf die Genres Malerei, Gemälde und Fotografie von Body Painting Körperkunst. Sie gestaltet auch fürs Theater und illustriert Bücher.
Bella hat mittlerweile verschiedenste internationale Bodypainting- und Kunstpreise gewonnen:
Shanghai Body Painting Champion 2009 – 1. Preis
Stockholm Body Painting Champion 2008 – 1. Preis
World Body Painting Fluoro Champion 2006 – 1. Preis
Sie stammt aus einer bulgarischen Künstlerfamilie und wuchs in Sofia umgeben von Malern, Dichtern, Tänzern und Bildhauern auf. Ihr Naturtalent konnte sie im Laufe ihrer 13-jährigen Kunstausbildung an einigen der renommiertesten Kunstakademien wie der Academy of Fine Arts in Sofia oder der Universität für angewandte Künste in Wien voll zur Geltung bringen.
www.bella-volen.com |
| 11-Art@Work
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MOSAIK – das Spiel von Licht und Materie, von Material und Fuge, die Bewegung durch die Un-regelmäßigkeit der Mosaik-steinchen und die unglaubliche Farbskala von einigen tausend gläsernen Farbtönen faszinieren uns Menschen bereits seit Jahrhunderten von Jahren. Die Haltbarkeit und Kostbarkeit von Mosaik aufgrund des enormen Aufwands bei der Herstellung machen die Kunsttechnik zu einer der ältesten der Welt, was über 2000 Jahre alte großartige Kunst-Zeugnisse belegen.
„Pittura per l´eternita“ oder „Malerei für die Ewigkeit“ ist die Kunst und das Handwerk, das an der einzigartigen Mosaikschule in Spilimbergo (bestehend seit 1922) gelehrt wird. Sie bietet rund 100 Ausbildungsplätze, wobei ein Drittel der Studierenden aus dem Ausland kommt. Der dreijährige Unterricht besteht aus einer umfassenden kunsttheoretischen Ausbildung, sowie der Lehre sämtlicher Techniken der Mosaikkunst – vom Altertum bis zur experimentellen Moderne.
Spilimbergo ist eine bezaubernde mittelalterliche, aber durchaus lebendige kleine Stadt gelegen zwischen Pordenone und Udine am Fluss Tagliamento. Sie ist idealer Studienort für jene jungen Menschen, die den Stress und die Anonymität von Großstädten und Massenuniversitäten scheuen.
Beim ARTevent Wolkersdorf werden eigens angereiste Studierende aus Oberitalien im ART@Work-Zelt Einblick in eine der faszinierendsten und kostbarsten Kunstformen seit der Antike geben.
www.scuolamosaicistifriuli.it
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Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des italienischen Kulturinstitutes. Für die Unterstützung bzw. ihre Leihgaben geht der Dank an die Fiera Pordenone - Presidente Alvaro Cardin. |
| 13-Prof. Harry Jeschofnig
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Der Eventbereich im Zentrum Wolkersdorfs wird heuer von chromblitzenden Metallskulpturen des Kärntner Künstlers Prof. Harry Jeschofnig eindrucksvoll akzentuiert. Das ARTevent Organisationsteam konnte bereits 2009, in dem von ihm geschaffenen Freilichtmuseum im Kärntner Knappenberg, einige Objekte auswählen, die drei Tage lang ihren idyllischen Standort wechseln und in Wolkersdorf zu sehen waren.
Harry Jeschofnig und sein bereits legendäres Automaterial sind keinesfalls als widersprüchlich zu verstehen, sie unterstreichen vielmehr die künstlerische Vielfältigkeit des Automobil-Liebhabers, apostrophieren goldene Zeiten und beschwören sprichwörtlich „rostige“ Welten. Aus heute kaum mehr erhältlichen verchromten Stoßstangen längst vergangener Straßenkreuzer, die der Künstler sammelt und sensibel arrangiert, entsteht eine fantastisch-metallische Fauna, die seit 1998 im privaten weitläufigen Skulpturenpark ihr beschauliches Leben führt. Jeschofnigs Schmetterling-Skulpturen aus VW-Käfer-Kotflügeln und anderes Blechgetier, flattern wie wild durch europäische Ausstellungen. An den Wänden seines aus einer revitalisierten historischen Bergbau-Bremsstation entstandenen Museums, blicken sie stoisch dem faszinierten Betrachter entgegen. Aus Resten von Autotüren, die der Künstler mit dem Schweißbrenner zerschneidet, um sie neu zu transformieren, werden Städtebilder, die an Kokoschka erinnern.
Er, der Grazer in Klagenfurt lebend, Jahrgang 1933, entdeckte für seine Arbeit das Metall in seiner ursprünglichen, vorgegebenen Form, einige Jahrzehnte nachdem er in der Schweiz hunderte naturalistische Porträtbüsten (hauptsächlich von Kindern) modelliert bzw. geschaffen hatte. Prof. Jeschofnig war 20 Jahre Präsident der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Kärntens, kurze Zeit auch der BV Österreich. 2002 arrangierte er die erste internationale Biennale Austria im von Arch. Günther Domenig geplanten Landesausstellungszentrum Heft in Hüttenberg. Diverse Auszeichnungen und Preise. Zwei Theaterstücke für das Stadttheater Klagenfurt.
www.jeschofnig.at
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| 15-TEPARIC/YILMAZ/MUHEDINOVIC
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Die arabische Kalligraphie ist ein zentraler Pfeiler der islamischen Kunst, der sich aus der arabischen Schrift in engem Zusammenhang mit der Religion des Islam entwickelt hat. Durch das Bilderverbot im Islam bedingt, bedeutet die arabische Kalligraphie die traditionelle "bildende Kunst" in der islamischen Welt. Sind es einerseits die "Ayah" - Verse aus dem Qur´an (Koran), so sind es andererseits die "Hadith"- die Überlieferungen vom Propheten Mohammed, die die Schrift darstellt. Absicht dieser Kunstform ist, die für die Religion so kostbaren Worte in der schönsten nur denkbaren Art niederzuschreiben und sie damit zum feierlichen Träger einer göttlichen Botschaft zu machen. Schon früh haben sich zwei Schriftstile entwickelt, die eckige "Kufi" und die fließend, kursive "Nashki"-Schrift. Die älteste Kufi-Inschrift befindet sich am Felsendom in Jerusalem, sie ist eine reine Zierschrift. Die Nakshi-Schrift hat sich im Alltag durchgesetzt. Aus beiden aber entstanden im Laufe der Jahrhunderte durch unterschiedliche orientalische Kulturkreise weitere Varianten.
Die künstlerischen Arbeiten der drei KalligrafInnen, die in der Bibliotheks-Ausstellung des ARTevent 2010 gezeigt werden, beziehen sich auf diese vielfältige Schrifttradition.
MELIHA TEPARIC: Absolventin der Akademie der bildenden Künste in Sarajewo (Malerei/Kalligraphie). Teparic versucht in abstrakten, reduzierten Formen den Inhalt der arabischen Buchstaben und Worte zu visualisieren, "Tawhid - die Einheit" als deren islamischem Kernprinzip darstellend.
ZEHRA YILMAZ: Studierte Schriftkunst in der Türkei. Sie pflegt als Kalligraphie-Meisterin die traditionelle Art des Schreibens mit stark individueller Note. Sie unterrichtet an der islamischen Fachschule für soziale Bildung in Wien und leitet Workshops für Kalligraphie. www.sirr-al-qalam.eu
ZEHRUDIN MUHEDINOVIC: Lebt und arbeitet in Bosnien. Realisierte seine Schriftkunst bereits mehrmals erfolgreich in Verbindung mit Architektur. Er experimentiert mit diversen Materialien als Schrifthintergrund, wie Leder und Glas. Mehr von Zehra Yilmiz auf: www.sirr-al-qalam.eu
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| 16-Foto Fluss
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FLUSS präsentiert, erforscht und hinterfragt seit über 20 Jahren die vielfältigen Bedeutungen und Beziehungen des künstlerischen Mediums Fotografie, in den letzten Jahren auch verstärkt unter der Einbeziehung Neuer Medien.
Durch zahlreiche Ausstellungen, Vorträge, und Workshops, die jährlich im Sommer stattfindenden „Weinviertler Fotowochen“ im Schloss Wolkersdorf, sowie durch Kooperationsprojekte mit europäischen Partnerorganisationen und Präsentationen auf internationalen Festivals hat sich FLUSS einen Namen gemacht, der weit über die Grenzen des Landes hinausreicht und unter anderem 2008 mit dem Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich – Präsentation und Vermittlung zeitgenössischer bildender Kunst (Non-Profit-Galerien) – ausgezeichnet wurde.
Seit 2009 ist FLUSS gemeinsam mit anderen Wolkersdorfer Kulturvereinen am ARTevent Wolkersdorf vertreten. Als spezieller Beitrag werden heuer Werke von FLUSS KünstlerInnen in Form einer Slide-Show präsentiert.
Zum ersten Mal wird FOTO FLUSS auch die Hauptbühne des ARTevents künstlerisch gestalten. In einem Wettbewerb unter den Mitgliedern wird ein Werk für den Bühnenhintergrund ausgewählt, das in den kommenden drei Jahren das Erscheinungsbild des ARTevent mit prägen wird.
Dieses Jahr stehen neben dem Zentralthema „Die obskure Kammer – Fotokunst mit historischen Methoden der Lochkamera und der Camera Obscura“ vor allem grenzüberschreitende Projekte zu Literatur, Musik und Environmental Art auf dem Programm.
www.fotofluss.at
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| 17-Monika Beinstingl
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Geb. 1954 in der Steiermark. Ausbildung zur Diplom-Krankenschwester, tätig als Lehrerin für Gesundheit und Krankenpflege in Wien. Lebt seit 1990 in Obersdorf.
2001 eröffnet ihr ein gesundheitlicher Einschnitt in ihrem Leben eine völlig neue Perspektive auf selbiges. Eine erste Begegnung mit der Welt der Farben wird zum Auslöser für eine intensive Beschäftigung mit der Malerei. In mehreren fachspezifischen Kursen entwickelt sie ihr angeborenes Talent zur leidenschaftlichen Malerin.
Mit großem Enthusiasmus und Freude am Experiment schafft sie in ihrem Obersdorfer Atelier dynamische, farbintensive Bildwerke mit teilweise kräftig strukturierten Oberflächen und vertraut ihnen ihre Geheimnisse und Emotionen an. |
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