| Musikschule Wodo |
FAMP
Band aus Musikschülern mit Eigenkompositionen aus dem Bereich Indie Rock.
Bandmitglieder: Philipp Krikava – Vocals, Leadguitar
Martin Schneider – Vocals, Rhythmguitar
Florian Prem – Vocals, E-Bass
Andreas Steiner - Drums
SMILE
Ebenfalls ein Ergebnis der Musikschule. Eine Dreierkombination ausschließlich mit Eigenkompositionen aus dem Genre Rock & Hard Rock
Besetzung: Korbinian Groll – Vocals, Guitar
Florian Huber – Vocals, E-Bass
Benedikt Klaus - Drums
WODO ROCK CONNECTION
Sängerinnen und Band mit tollen Songs aus Rock und Pop.
WODO JAZZ CONNECTION
Das Jazzensemble der Musikschule in variabler Besetzung mit Standards und Eigenkompositionen aus Swing, Latin, Jazzrock und Blues. Coole Bläsersätze und Combos. |
| Theatergruppe im Wirtshaussaal |
DasTheater im Wirtshaussaal spielt zum diesjährigen Art–Event das Stück „Frühere Verhältnisse“ von Johann Nestroy.
In diesem Stück begegnen sich Scheitermann, ehemaliger Hausknecht, und Muffl, sein ehemaliger, nunmehr heruntergekommener Herr, der jetzt bei ihm Hausknecht sein will. Scheitermanns verzweifelte Bemühungen, seine “niedrige” Vergangenheit vor seiner Frau Josephine zu verbergen, werden durch Muffls Auftauchen zu einem komplizierten Manöver, das Verwirrspiel nimmt seinen Lauf:
„Törichte Wurmin, die ich mit etliche mehrsilbige Worte vernichten kann! Die früheren Verhältnisse deines Gatten, dein früheres Verhältnis mit mir, das ist alles so despektierlich, dass ihr zittern müsst vor mir wie Espenläube! O, ich will euch ein furchtbarer Hausknecht sein!“
Nirgendwo besser als in diesem Spätwerk entdeckt man Nestroy’s sarkastischen Witz und tiefschwarze Philosophie.
Regie: Karl Czakler
Herr von Scheitermann, Holzhändler: Erich Müllebner
Josephine, dessen Frau: Christine Marko
Anton Muffl, Hausknecht: Martin Neid
Peppi Amsel, Köchin: Marlies Reichl |
| Mary Broadcast Band |
MBB sind 4 MusikerInnen, die einen Stilmix aus Soul, Funk, Blues, Rock und Country präsentieren.
Die Mary Broadcast Band macht Musik, wie man sie schon seit langem nicht mehr gehört hat. Irgendwie wird man den Gedanken nicht los, im falschen Jahrtausend zu sitzen: Julie Driscoll sieht auf einen Sprung vorbei, Grateful Dead sind schon da, man sitzt entspannt am Lagerfeuer, wenig später begibt man sich in eine Diskothek, einen dunklen Schuppen mitten in New York, in dem vorwiegend Kopien von Shaft rumhängen ...
Die up-tempi Songs bestechen ebenso wie die wunderschönen Balladen. Das Programm besteht durchwegs aus Eigenkompositionen der Sängerin und Gitarristin Mary Lamaro und des Gitarristen Chris Fillmore - perfekt unterstützt werden sie von Emily Smejkal am Double Bass und Melissa Hosler an den Drums. |
| Ostinato |
Das Reunion der legendären österreichischen Funk-Jazz-Rock-Latin Band der 80er Jahre. Die Creme de la Creme der österreichischen Jazzszene wird Wolkersdorf zum Grooven bringen..
Tommy Böröcz und Claudius Jelinek, die 1974 eine österreichische Formation gleichen Namens gründeten, wussten was sie wollten: vertrackte und verspielte Soli, eingebettet in infektiöse Jazz-, Latin- und Funk-Grooves. Zuerst empfand man lustvoll nach, was Granden des Fusion-Genres ausheckten, etwa Billy Cobham oder Herbie Hancock. „Get On Up“ hieß die erste Funksingle von Ostinato, und bald schon forderte man das Publikum während einer strapaziösen Südamerikatournee zum Hüftenschwingen auf. Danach wurde Ostinato um eine Bläsersektion, u. a. mit dem jungen Wolfgang Puschnig, Trompeter Bumi Fian und Harry Sokal, erweitert. 1981 stieß der Gitarrist Rens Newland dazu und ab 1983 begann man superbe Alben wie „Ostinato – The Baby“ und „Slow Walker“ einzuspielen.
Nach mannigfaltigen Soloaktivitäten entschlossen sich Tommy Böröcz und Rens Newland im März 2006 die Legende wieder zum Leben zu erwecken. Sie brachten ein „Best-Of“-Album ihrer vier Vinyl-Alben auf den Markt und starten nun auch live wieder neu durch. Nun können auch Nachgeborene die legendären Pioniere österreichischer Fusion live erleben, wobei die Bandbesetzung 2007 jener zu Beginn der 80er Jahre um nichts nachsteht. Die Crème de la Crème des österreichischen Jazz tritt an, um an diesem ersten Festivaltag den Hauptplatz in einen groovig-funkigen Danceplace zu verwandeln. |
| Tina Rauch |
Gehen Sie mit uns auf eine musikalische Reise. Sie werden dabei vielen Hits der 50er, 60er und 70er Jahre begegnen, die ihre Wurzeln in der Countrymusic haben. Wir erzählen Ihnen einiges über die Geschichte der Countrymusic und von interessanten Interpreten.
Im Mittelpunkt dieser "Reise" steht natürlich die Musik. Einiges wird Ihnen bekannt sein, vieles neu, aber es wir nicht nur Ihr Ohr, sondern auch Ihr Gemüt erfreuen. Auch wenn diese Musikrichtung für Sie neu ist - ein Konzert mit TINA RAUCH trifft sicher Ihren Geschmack.
Drei nationale und siebzehn internationale (!) Auszeichnungen zeigen von der Qualität der Künstlerin. Sie bringt Countrymusic auf eine Art und Weise, dass selbst Erfolge in Nashville, Chicago, News Orleans und Las Vegas quasi "vorprogrammiert" waren. Ihr Motto lautet: Qualität statt Lautstärke!
Zu sehen und zu hören ist TINA RAUCH – begleitet von Gaby Posch und Manfred Biglbauer. |
| Otto Potsch |
Der Künstler Otto Potsch ist in erster Linie Poet, der selbst Steinen und rostigem Alteisen eine Seele einhaucht. Sein jüngster Coup sind Fotografien von Bernsteineinschlüssen 50 Millionen Jahre alter Wassertropfen und Insekten von atemberaubender Schönheit.
Bei der Biennale Austria 2006 erregte die Weltpremiere mit spektakulären Skulpturen und Fotografien von Bernsteineinschlüssen großes Aufsehen. Das Interesse aus aller Welt für die Schau war enorm.
Was immer Otto Potsch anfasst, es wird zur Kunst.
Er vertraut auf seine Fantasie und zwei Hände, die Schwerstarbeit verrichtet haben und die daneben auch immer zu feinster Ziselierarbeit fähig waren.
Schaffenspausen gab´s nie. In seinen Mußestunden widmet er sich auch der Musik, Erbe seines Vaters, selbst Musiker. Otto Potsch orientierte sich an Größen wie Gulda. So entstand auch eine CD, “Sonne, ich bin dein Mond”.
Nun hatte er noch immer nicht alle Facetten der Kunst ausgeschöpft, war da noch die Malerei, die Lyrik und die Fotografie |
| Shining Shadows |
The Female Power of Firedance and Blacklight Performance
"Shining Shadows" sind junge Künstlerinnen, die als "Leuchtende Schatten" Veranstaltungen in glanzvollem Licht erstrahlen lassen!
Sie malen magische Bilder in die Dunkelheit, verbiegen ihre Körper wie Schlangenmädchen und spielen mit dem Feuer…
Die Gruppe junger Künstlerinnen - mit WM- und EM-Teilnehmerinnen der Rhythmischen Gymnastik – zeigen eine Show die grazile Akrobatik und Feuertanz mit dynamischen Rhythmen perfekt vereint. |
| The Untouchables |
Seit ihrer Gründung im Frühjahr 1986 haben die UNTOUCHABLES mehr als 1.500 Konzerte gespielt. Dabei handelt es sich sowohl um Großevents vor mehreren tausend Zuhörern (z.B. Donauinselfest, Wiener Stadtfest sowie zahlreiche Stadtfeste in ganz Österreich, Schweiz und Südtirol, Wiener Stadthalle, Internationales Musikfestival Bozen, Frankfurter Musikmesse, Wiener Stadion/Championsleague- Finale, etc.), als auch um Clubgigs im intimen Rahmen mit großer Publikumsnähe.
Das Repertoire umfasst zahlreiche Songs diverser Stilrichtungen: Rock’n’Roll,
Rhythm and Blues, Soul, Sixties, Tex Mex, etc. Dadurch kann das Programm schwerpunktmäßig an das jeweilige Publikum angepasst werden.
Spezielle Highlights sind die Blues Brothers Show und auf speziellen Wunsch ein Fats Domino-Set
Durch das Miteinbeziehen des Publikums in das Konzertgeschehen gelingt es praktisch immer, innerhalb kürzester Zeit ein positives Naheverhältnis herzustellen. Es wird kaum einen Besucher geben, der einen Auftritt der UNTOUCHABLES nicht in angenehmer Erinnerung behält und gerne wiederkommt.
Das Motto der Band: EHRLICH • ERDIG • GNADENLOS. |
| TOGETHER feat. CAROLE ALSTON |
Der seit Jahren in Wien lebende, grandiose Musical-Star begeistert mit Blues, Gospel und Jazz-Standards
Leider nur verhältnismäßig selten ist diese grandiose Jazz- und Blues-Sängerin bei uns zu hören. Ohne auf zeitgeistigen Schnick-Schnack einzugehen interpretiert Carole Alston mit ihrem unnachahmlichen Timbre die großen Kolleginnen der vergangenen Jahrzehnte - der Bogen reicht von Bessie Smith bis Ella Fitzgerald und von Billy Holiday zu Anita O'Day und jeder Song der großen Diven wird in ihrer Interpretation zu einem neuen Edelstein geformt.
Sehr effizient unterstützen sie die altbewährten Together-Kämpen: Bastian Stein tp, Peter Kölbl as & fl, Heribert Kohlich p, Walter Strohmaier b, Andi Weiss dm.
Carol Alston wurde in Washington D.C geboren. Sie studierte Schauspiel, Gesang und Tanz. Nach Abschluss des Studiums übersiedelte sie nach Europa.
Ihrem ersten Auftritt im Stadttheater Bern folgten Engagements in Paris, Berlin, Karlsruhe, Graz und Wien (Volksoper, Konzerthaus, Musikverein...)
Seit 1988 unterrichtet sie an der Ballettschule der Wiener Staatsoper.
2003 verkörperte sie Billie Holiday in dem selbst konzipierten und geschriebenen Stück „Tribute to a Blue Lady“. |
| SBO |
Das SBO (Sinfonische Blasorchester) der Musikschule Wolkersdorf besteht aus aktiven und ehemaligen Schülern der MS Wolkersdorf.
Es steht unter der Leitung von MSL Leopold Hiebner und feiert heuer sein 10jähriges Bestehen. Das Konzertrepertoire des Orchesters umfasst alle Sparten der Blasmusikliteratur.
Bei diesem Konzert werden Ausschnitte aus verschiedenen Filmmusiken, wie z. B. Indiana Jones, Batman, Dances with Wolves u. a., dargeboten.
Freuen Sie sich auf einen spannenden Filmmusikvorabend mit dem SBO Wolkersdorf. |
| ARTeventWEIN |
Mit der Ernte 2004 haben Romana und Walter Erlacher das elterliche Weingut in Wolkersdorf übernommen. Seither geht’s mit Elan voran. Die ehemalige österreichische Weinkönigin und der ambitionierte Quereinsteiger aus der Steiermark haben eine ausgeprägte Leidenschaft für guten Wein und mischen die Weinviertler Winzerszene gehörig auf
Der Jungwinzer Alois Rögner arbeitet durch Qualitätssteigerung auf Erfolgskurs.
In einer überaus feinen ansprechenden Qualität kann das Weingut zwei Drittel der Gesamtrebfläche an Weisweinen,
mit sehr fruchtigen Aromen, etwas leichterem Alkohol und angenehmen Säuren, anbieten
Gemeinsam haben die beiden Winzer den ARTevent Wein 2008, einen fruchtigen und vollmundigen Cuveé entwickelt und auf Flaschen abgezogen.
ARTeventCUVEÉ: Zweigelt Cuveé Classic 2005 vom Weingut Alois Rögner & Weingut Haindl-Erlacher
13,5 vol%, Rubingranat, violett schimmernd, vollreife Kirschfrucht am Gaumen, empfohlene Trinktemperatur 16-18°C |
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| Virgilius MOLDOVAN |
Der über drei Meter große, aus Silikon gefertigte nackte Picasso des rumänischen Künstlers Virgilius Moldovan war ein Highlight der Biennale Austria 2006. Die Figurationen von Virgilius Moldovan, raffiniert gestaltete Fragmente aus dem kollektiven Gedächtnis der Posen und Masken, scheinen elementare Empfindungen oder Handlungen aus Parabeln und mythischen Legenden zu vergegenwärtigen.
Durch ihre Nacktheit entzaubert Moldovan, der vor 20 Jahren vor dem Ceaucescu-Regime nach Österreich flüchtete, Idole und Künstlergenies, thematisiert damit die Angst vor der eigenen Sexualität, die Abscheu vor dem eigenen Körper.
Alle Techniken des Bildhauers, positive und negative Formen, Abgüsse in Wachs, Bronze, Aluminium und Beton werden genützt, um begrifflich kaum fassbare poetische Visionen zu vergegenwärtigen. dabei verwendet der Künstler sehr bewusst die von ihm für seine Arbeit entwickelten Stilmittel, die die herkömmliche Tradition der Plastik aufbrechen und einen neuen künstlerischen Kontext errichten. |
| Wolfgang KARNUTSCH |
Der Bildhauer Wolfgang Karnutsch, geboren am 01. 12. 1969, ist gebürtiger Salzburger mit Wohnsitz in Wien.
Die Vielfältigkeit seines Schaffens umfasst die unterschiedlichsten Aufgabenbereiche und Materialien.
Zu Karnutsch künstlerischen Arbeiten zählen die Gestaltung von Skulpturen (in Marmor oder Sandstein) genauso wie die Herstellung von Awards, wie zum Beispiel der "Coral Fashion Award", die "Goldene Bohne" (Award von Jacobs und Gault Millaut) der "Burgenland Tourismuspreis" oder die Mitgestaltung des "Falco-Grabdenkmals". Weiters wurden Büsten, wie zum Beispiel die von Tobias Moretti angefertigt.
Karnutsch ist seit 1988 Mitglied des "Berufsverbandes österreichischer Künstler" in der Berchtoldvilla Salzburg - ab 2002 Schloss Schönbrunn - und seit 1999 ordentliches Mitglied des "Künstlerverbandes österreichischer Bildhauer" im Künstlerhaus Wien. |
| Manfred Bauch |
Identitätsförderndes Kunsterziehungsprojekt zum Thema: „Wolkersdorf – das Tor zum Weinviertel“, für Schüler der 4. .und 5. Klasse des Gymnasiums/der Hauptschule 1 – Withalmstraße/der Hauptschule 2 – Kirchenplatz und der Polytechnischen Schule.
Dazu wurden unter der Leitung der jeweiligen Fachlehrkräfte im Rahmen eines Zeichenwettbewerbs phantasievolle Tore entworfen, dessen Siegerarbeiten als großvolumige Torbauten realisiert bzw. errichtet werden. Sie sollen ab 30. Mai, ausgehend vom ARTevent, im Zentrum Wolkersdorfs auch die öffentlichen Räume anderer Orte der Region um Wolkersdorf während diverser späterer Veranstaltung definieren.
Initiiert und konzipiert wurde das Vorhaben vom bildenden Künstler Manfred H. Bauch, der zur Finanzierung in der Wolkersdorfer Tür- und Torbaufima „Cocon“ einen idealen Generalsponsor fand. Am Beginn der Aktion erhielt jeder der ungefähr 220 Schüler eine von Manfred H. Bauch erarbeitete kleine Kulturgeschichte: „Das Tor“ als Unterrichtsunterlage und Denkanstoß. Anhand von 58 Bildbeispielen der vergangenen 4000 Jahre Torgeschichte wurde die bisherige Formenvielfalt aufgezeigt, dessen fantasievolle Erweiterung des Begriffes von den Jugendlichen gefragt war.
Die dreidimensionale Umsetzung der Siegerarbeiten in einer Größe von je 300 x 300 x 60 cm stellt für die Schüler und Lehrkräfte zwar eine besondere Herausforderung dar, ist für die Schüler aber eine seltene Möglichkeit, ein wahrhaft großes Format mitzugestalten und sich in ein gemeinsames regionales Kunstobjekt einzubringen. Da es an der Polytechnischen Schule aber nur Werk- und keinen Zeichenunterricht gab, bestand durch Zufall die Möglichkeit, anstelle einer Schülerzeichnung einen bisher unrealistischen Tor-Entwurf des Künstlers Manfred H. Bauch zu verwirklichen.
Auf das gebaute Ergebnis beim ARTevent freuen sich bereits beide Partner. |
| Bürgermeister |
„Preview“ – Vorschau auf eine für Spätherbst 2008 geplante große Jubiläumsausstellung in Form bisher entstandener Künstlerdokumente für die Aktion: „Das Bild im Zimmer des Bürgermeisters“.
In Kurzform wird damit Rückschau auf das bereits seit 2003 bestehende, von Manfred H. Bauch initiierte und vom ihn seit damals kuratierte Kunstvermittlungsprojekt im Rathaus geboten, welche das quartalsmäßige Wechseln der Bilder auf Leihbasis beinhaltet.
Die Schöpfer dieser Werke sind künstlerische Persönlichkeiten mit engem Bezug zur Stadt bzw. Kleinregion Wolkersdorf, welche hier leben oder lebten, für das hiesige Kulturgeschehen von Bedeutung sind oder auch hier nur geboren wurden.
Kernidee von BIZ d. BGM ist, das reiche künstlerische Potential der Region anhand der kontinuierlichen Präsentation dieser Kunstschaffenden ins Bewusstsein zu rufen und es zu präsentieren. Gleichzeitig wird dadurch das aufgeschlossene Kulturverständnis deutlich und direkt dokumentiert.
Aus dem ursprünglichen sind alle drei Monate abwechselnden Einzelbild entwickelte sich im Lauf der der letzten 5 Jahre eine Ausstattung des gesamten Gebäudes mit Bildern des jeweiligen Künstlers. Bis heute konnten derart nicht nur die allgemein bekannten Künstler wie: O. Potsch, Prof. H. Bauch, P. Proksch, F. Altmann und B. Wunder gezeigt werden, sondern auch weniger bekannte wie W. Krebs, H. Cibulka, P. Veit, M. H. Bauch. F. Schwelle, F. Gadisnik sowie Entdeckungen von R. Goessl, K. Sowinetz, Ch. Simons bis W. Rath. |
| Otto & Andreas Semrad |
 Portraitsommer in Wolkersdorf
Im Rahmen des Wolkersdorfer „ARTevent 2008“ präsentiert das Fotostudio Semrad 100 Arbeiten österreichischer Portrait-Fotografen. Darunter Exponate von namhaften Kollegen wir Franz Helmreich, Michael Weinwurm, Ernst Gutschi, Edith Walzl, Ernest W. Gruber, Marius Höfinger und Walter Kühnelt. Die Portraits sind in den Räumlichkeiten des Fotostudios Semrad, im Studiogarten sowie auf Galeriewänden am Hauptplatz ausgestellt.
Otto und Andreas Semrad ist es gelungen, die Fotografen, die 2006 auf den Gmundner Fototagen (OÖ) im Rahmen der Ausstellung „L'été des portraits“ präsentiert wurden, nach Wolkersdorf zu holen. Die Idee dieser Ausstellung stammt von dem französischen Fotografen Gérard Cimetière, der 1500 Portraits aus ganz Europa zu einem einmaligen Kunstobjekt zusammenführte. Im Garten des Fotostudios präsentiert darüber hinaus Martin Schmeiser aus Wolkersdorf seine Stein-Metamorphosen. Im hauseigenen Keller verzaubern Bilder und sakrale Musik die Sinne. |
| Manfred Staudinger |
Manfred Staudinger, 1959 in Linz geboren, studierte an der Technischen Universität Wien Architektur. 1996 wurde das ATELIERstaudinger in Wolkersdorf im Weinviertel gegründet. Die „Funktionale Ästhetik“ steht als Entwurfsprämisse für die angewandte Kunst Architektur im Vordergrund der Arbeiten des Architekten. Durch Verschneiden, Drehen oder Verschmelzen der Baukörper schafft Manfred Staudinger spannende Räume und Strukturen. Seine lange Beschäftigung mit der Malerei dient ebenfalls immer wieder als Impulsgeber für seine Entwürfe. Sonnendurchflutete Bereiche und zielgerichtete Lichtführungen, Zweckmäßigkeit und klare Funktionsabläufe sind weitere Komponenten, die sich in Ästhetik und Form seiner Architektur wieder finden. Zusätzlich zur Architektur entstehen Kunstobjekte, vor allem in den Bereichen Malerei und Graphik, aber auch Bildhauerei und Design. Seit 1984 wurden die Arbeiten in teils internationalen Ausstellungen einem breiten Publikum präsentiert.
Beim diesjährigen ARTevent 2008 präsentiert Manfred Staudinger vor allem experimentelle Fotografie. Dynamische Stadtportraits entstanden auf zahlreichen Reisen in Amerika und Europa. Die Verbindung von Kunst und Architektur war und ist die Basis des jährlichen ARTevent im ATELIERstaudinger |
| harry Raab |
Die Begegnung mit dem Holzwesen.
Die tägliche Interaktion des Bildhauers mit den Holzrohstämmen ist für harry Raab einfach faszinierend - Holz lebt. Abstrakte oder figurale Komposition, der Baumstamm spricht und entscheidet mit. Äste, Risse und Verwerfungen in der Holzmaserung und Holzsorte machen die Persönlichkeit des Holzes aus. Kein Stamm ist wie der andere, und das ist eben die Magie der Bildhauerei mit „lebendigem“ Holz. harry Raab´s Holzbildhauerei soll „Begreifbare Kunst und Kunst zum Angreifen“ sein. Die Kunstbetrachter werden zum Kunst-Erfühlen eingeladen.
Aussage zur Kunst: „Kunst muss berühren und innovativ sein, sonst ist es keine Kunst“.(harry Raab 2007)
Diesen Anspruch stellt harry Raab an sein künstlerisches Schaffen. Er versucht in seiner Kunst Neues, noch nie Dagewesenes zu erfinden und zu erschaffen. Sei es im Bereich Bildhauerei, Musik, Dichtung oder in seinem neuen „Gesamtkunstwerk“ – Kunsthaus mit Skulpturgartengestaltung. Kopieren in der Kunst gilt nicht. Dass wäre harry zu langweilig - jede Skulptur von harry Raab ist eben ein echtes Unikat. harry Raab hat sein eigenes Motto für sein Künstlerleben: „Schaffe mit Herzen, Geist und Kraft – weil dies zusammen glücklich macht.“ (harry Raab 2002)
Die Kraft für die harte Arbeit des Bildhauers holt sich harry aus der Natur. „Die Natur ist unser Gold und Therapeut“ (harry Raab 2003). Der Künstler aus dem Herzen des Weinviertels, Niederleis am Fuße des Naturparks Leiser Berge, findet es spannend die Epoche zu erleben, in der das Weinviertel trotz seiner Nähe zu Wien erst jetzt aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Seine Kunst soll Freude bereiten, darf aber auch thematisieren.
harry Raab ist seit 2003 selbstständiger Bildhauer
2000 autodidakter Malereibeginn - 2002 autodidakter Bildhauereibeginn
Bisher wurde harry Raab zu insgesamt acht internationalen Bildhauersymposien eingeladen, und auch heuer reist er wieder zu drei Symposien im In- und Ausland.
Weitere Informationen zum Künstler und seinem Werk unter: www.woodharry.at |
| Gerald Strehwitzer |
„Dynamische Metall ART“
Wie bei seinen Bildern versucht er der Routine zu entkommen und verwandelt bei seinen Skulpturen einen radikalen Kontrast zur geometrischen Wirkung.
Von der Vision in die dynamische Darstellung.
Durch plastisches Verformen, Schleifen und Kombinieren mit verschienenen Materialen, entstehen oft weiche, fließende Linien, die das Metall zum Leben erwecken.
Gemeinsam mit seinem Bruder Marius führt er das Unternehmen „Metallbau Strehwitzer“ in Wolkersdorf.
geb. 1961
1984 Meisterprüfungen Schlosser und Schmiede
Kunstschmiedeausbildung bei J. Schmutz
Danach wurde mit Metall künstlerisch experimentiert, figurales schmieden,….
1982 – 86 Ausbildung Öl, Aquarell und Akt bei Prof. Haller – Mistelbach
2002 kreierte er im Zuge der Kunstmeile Kreuttal die Metallskulptur „Lichtharfe“
2002 – 2006 Weiterbildung Acryl bei MMag. Langner – Kunsthaus Kreuttal
www.strehwitzer.at |
| EXLIBRIS MiniART |
Im Rahmen des ARTeventWOLKERSDORF (30. Mai bis 1. Juni 2008) zeigt die Stadtbibliothek Exlibris. Es gäbe keinen besseren Ort als eine Bibliothek um diese MiniART zu präsentieren. Handelt es sich doch um Bucheignerzeichen mit langer Tradition. Es sind künstlerisch gestaltete Kleingraphiken, die auf die Innenseite des Buchdeckels geklebt einen individuellen Hinweis auf den Besitzer des Buches geben.
Das Exlibris gibt es seit es das Buch gibt und das schon seit 1450. In der langen Geschichte und Tradition des Exlibris gab es Höhen und Tiefen zu überwinden. In Bibliotheken der Klöster, des Adels und später auch des Bürgertums wurde es verwendet bis es um 1900 zu einer Modeerscheinung wurde. Der künstlerische Aufwand und das Prestige ein Exlibris von einem bedeutenden Künstler sein Eigen zu nennen spielte eine größere Rolle als die Verwendung im Buche selbst.
Von Beginn an haben bedeutende Künstler wie Albrecht Dürer Exlibris geschaffen bis es Ernst Krahl, der k.u.k. Hofheraldiker, um 1900 der Vergessenheit wieder entrissen hatte. Parallel dazu haben die Künstler des Jugendstils wie Gustav Klimt oder Koloman Moser für die Wiener Werkstätte Exlibris hergestellt.
Gegenwärtig, im Zeitalter des Computers und des Hörbuches, wird das Exlibris jedoch kaum mehr in Bücher geklebt. Es wurde zu einem Sammelobjekt. Die Österreichische Exlibris-Gesellschaft (www.exlibris-austria.com) liefert die Plattform für die Sammler. |
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